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Inflationsschutz (Inflation Hedge)

Definition

Ein Inflationsschutz (Inflation Hedge) ist eine Anlage, die bei steigender Inflation ihren realen Wert erhält oder steigert — dazu zählen Aktien, Immobilien, Rohstoffe und inflationsindexierte Anleihen.

Was ist Inflationsschutz?

Inflationsschutz (Inflation Hedge) bezeichnet Anlageformen, die bei steigender Inflation ihren realen Wert erhalten — entweder weil sie direkt an die Inflation gekoppelt sind oder weil sie Sachwerte verbriefen.

Klassische Inflation Hedges

Aktien Langfristig gilt: Unternehmen können Preissteigerungen weitergeben (Preismacht) und ihre Umsätze wachsen nominal mit der Inflation. Historisch bester langfristiger Inflationsschutz — kurzfristig aber volatil.

Immobilien Mieteinnahmen steigen mit Inflation (indexierte Mietverträge), Sachwert bleibt erhalten. Aber: Zinssensitiv — bei Zinserhöhungen fallen Immobilienpreise.

Rohstoffe Gold gilt als Wertspeicher und Inflationsschutz. Energierohstoffe (Öl, Gas) treiben Inflation selbst. Breite Rohstoff-Körbe bieten Portfolio-Absicherung.

Inflationsindexierte Anleihen (TIPS/Linker) Nennwert und Kupon werden an die Inflationsrate angepasst. Direkter Schutz vor Kaufkraftverlust bei Anleihen.

Was keinen Inflationsschutz bietet

  • Bargeld und Tagesgeld: Verliert bei Inflation Kaufkraft
  • Klassische Festgeld/Sparbuch-Zinsen unter Inflationsrate: Negativer Realzins
  • Normale Anleihen: Fester Kupon verliert real an Wert

Inflationsschutz im Portfolio

Für ein inflationsrobustes Portfolio empfehlen Experten:

  • 50–70 % Aktien (internationaler Mix)
  • 10–20 % Immobilien (REITs oder direkt)
  • 5–10 % Rohstoffe
  • 5–10 % TIPS/Inflationslinker

Dieser Eintrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar.

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