Certificate of Deposit (CD) — Bankeinlagenzertifikat
Definition
Ein Certificate of Deposit ist ein handelbares Bankeinlagenzertifikat mit fester Laufzeit und festem Zinssatz — es verbindet die Sicherheit einer Festgeldanlage mit der Handelbarkeit eines Wertpapiers.
Certificate of Deposit (CD) — Bankeinlagenzertifikat
Definition
Ein Certificate of Deposit (CD) ist ein von einer Bank ausgestelltes Wertpapier, das eine Einlage von einer bestimmten Summe für eine festgelegte Laufzeit verbrieft. Im Gegensatz zum normalen Festgeldkonto ist das CD handelbar — der Inhaber kann es vor Fälligkeit am Sekundärmarkt verkaufen.
Eigenschaften
| Merkmal | Typische Ausprägung |
|---|---|
| Laufzeit | 1 Monat bis 5 Jahre |
| Mindeststückelung | 100.000 USD (institutionell) / 1.000 USD (Retail) |
| Verzinsung | Fest (festzins-CD) oder variabel (variabel-CD) |
| Emittenten | Banken, Sparkassen |
| Einlagensicherung | Bis Limit (100.000 € in EU) |
US-Markt vs. europäischer Markt
USA: Der US-CD-Markt ist groß und liquide. Jumbo CDs (Stückelung >100.000 USD) sind nicht einlagengesichert, bieten aber höhere Zinsen. Retail-CDs unter 250.000 USD sind FDIC-gesichert.
Europa: Euro CDs werden von europäischen Banken im ECP-Format begeben. Laufzeiten typisch 1 Tag bis 1 Jahr, Volumen je nach Marktlage 200–500 Mrd. EUR.
Berechnung und Vergleich zum Commercial Paper
CD mit Zinsen:
Endfälliger Betrag = Einlage × (1 + Zinssatz × Laufzeit/365)
Einlage 1 Mio. €, Laufzeit 180 Tage, Zins 3,5 %
Endfälligkeit = 1.000.000 × (1 + 0,035 × 180/365) = 1.017.260 €
Liquiditätsrisiko
Kurzfristige CDs haben aktive Sekundärmärkte. Langfristige CDs (>1 Jahr) können bei vorzeitigem Verkauf zu Kursverlusten führen — besonders bei gestiegenem Marktzinsniveau.
Disclaimer: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information. Keine Anlageberatung gemäß §34 WpHG.