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Blue Chip

Definition

Blue Chips sind Aktien großer, etablierter und finanziell starker Unternehmen mit langer Dividendenhistorie, hoher Marktkapitalisierung und internationaler Bekanntheit.

Was sind Blue Chips?

Der Begriff Blue Chip stammt aus dem Poker, wo der blaue Chip den höchsten Wert hat. Im Finanzjargon bezeichnet er Aktien von Unternehmen, die als besonders solide, groß und zuverlässig gelten. Blue Chips sind typischerweise Bestandteil der wichtigsten nationalen Indizes wie DAX, S&P 500 oder Dow Jones.

Merkmale von Blue-Chip-Aktien

  • Hohe Marktkapitalisierung: Meist mehrere Milliarden Euro oder Dollar
  • Langjährige Dividendenhistorie: Stabile oder wachsende Ausschüttungen über viele Jahre
  • Starke Marktstellung: Branchenführer mit nachhaltigem Wettbewerbsvorteil
  • Internationale Präsenz: Global diversifizierter Umsatz
  • Hohe Liquidität: Einfach handelbar, enge Spreads
  • Institutionelle Beteiligung: Gehalten von Pensionsfonds, Versicherungen und ETFs

Bekannte Blue-Chip-Unternehmen

Deutschland (DAX): SAP, Siemens, Allianz, Deutsche Telekom, BASF

USA (Dow Jones / S&P 500): Apple, Microsoft, Johnson & Johnson, Coca-Cola, JPMorgan

Blue Chip vs. Growth Aktie

MerkmalBlue ChipGrowth-Aktie
WachstumModerat, stabilHoch, volatil
DividendeRegelmäßigSelten oder keine
RisikoNiedrigerHöher
BewertungModeratOft hoch (hohes KGV)

Bedeutung im Portfolio

Für konservative Anleger und Dividendeninvestoren bilden Blue Chips oft das Rückgrat des Portfolios. Sie bieten zwar weniger Kurspotenzial als kleinere Wachstumswerte, aber mehr Stabilität in Abschwungphasen.


Dieser Eintrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar.

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