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Wertpapierbörse

Definition

Eine Wertpapierbörse ist ein geregelter Marktplatz, an dem Wertpapiere wie Aktien, Anleihen, ETFs und Derivate gehandelt werden. Sie sorgt für Preistransparenz, Liquidität und faire Preisbildung unter staatlicher Aufsicht.

Was ist eine Wertpapierbörse?

Eine Wertpapierbörse (englisch: Securities Exchange) ist ein organisierter, von staatlichen Stellen beaufsichtigter Marktplatz für den Handel mit Wertpapieren. In Deutschland werden Wertpapierbörsen durch das Börsengesetz (BörsG) und die Wertpapierhandelsaufsicht der Länder reguliert.

Aufgaben der Wertpapierbörse

  1. Preisbildung: Transparente Preisfindung durch Angebot und Nachfrage
  2. Liquidität: Ständige Handelsmöglichkeit durch Market Maker und Designated Sponsors
  3. Abwicklung: Standardisierte Abrechnung (Settlement T+2)
  4. Publizitätspflicht: Kursveröffentlichung und Transparenzanforderungen
  5. Notierungszulassung: Kontrolle über börsengelistete Emittenten

Wichtige Wertpapierbörsen weltweit

BörseStandortIndex
NYSENew YorkDow Jones, S&P 500
NASDAQNew YorkNASDAQ 100
Deutsche Börse (XETRA)FrankfurtDAX
London Stock ExchangeLondonFTSE 100
Tokyo Stock ExchangeTokioNikkei 225
Hong Kong ExchangeHongkongHang Seng

Deutsche Börsenlandschaft

In Deutschland gibt es mehrere Börsenplätze:

  • Frankfurt (XETRA): Größter und liquidester Handelsplatz
  • Stuttgart: Spezialist für Privatanleger-Produkte (Zertifikate, ETFs)
  • München, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Hannover: Regionalbörsen
  • Tradegate, Quotrix: Alternative Handelsplattformen

Regulierung

Deutsche Wertpapierbörsen unterliegen der Aufsicht der Länder-Börsenaufsichtsbehörden und auf EU-Ebene der ESMA-Regulierung durch MiFID II.

Dieser Eintrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar.

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