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Verbrauchervertrauen (Consumer Confidence)

Definition

Das Verbrauchervertrauen misst die Einschätzung privater Haushalte zur aktuellen wirtschaftlichen Lage und ihren Zukunftserwartungen. Hohes Vertrauen signalisiert Konsumbereitschaft; niedriges Vertrauen deutet auf Konsumzurückhaltung hin.

Was ist Verbrauchervertrauen?

Das Verbrauchervertrauen (Consumer Confidence) ist ein Frühindikator, der erfasst, wie optimistisch oder pessimistisch private Haushalte die wirtschaftliche Situation einschätzen — und damit ihre Bereitschaft, Geld auszugeben oder zu sparen.

Wichtige Verbrauchervertrauen-Indizes

GfK-Konsumklimaindex (Deutschland): Monatlich vom Nürnberger Institut GfK veröffentlicht. Misst Kaufbereitschaft, Einkommenserwartungen und Konjunkturerwartungen.

Conference Board Consumer Confidence (USA): Monatlich. Benchmark für US-Konsum. Werte über 100 = positiv.

University of Michigan Consumer Sentiment: Halbjährliche Umfrage, 500 Haushalte. Gilt als führend für US-Konsumausgaben.

Zusammenhang mit Konsumausgaben

Privater Konsum macht in Deutschland 50-55 %, in den USA sogar 70 % des BIP aus. Das Verbrauchervertrauen ist daher ein starker Vorlaufindikator für BIP-Wachstum.

Grenzen des Verbrauchervertrauens

Verbrauchervertrauen reflektiert Stimmung, nicht Handeln. Manchmal weicht das Kaufverhalten vom Confidence-Level ab — besonders wenn Lohnentwicklung oder Beschäftigung stark sind trotz negativer Stimmung.

Dieser Eintrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar.

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