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SEC – Securities and Exchange Commission (USA)

Definition

Die SEC (Securities and Exchange Commission) ist die US-Wertpapieraufsichtsbehörde. Sie wurde 1934 gegründet, reguliert Aktien- und Anleihemärkte, schützt Anleger vor Marktmanipulation und Insiderhandel und erzwingt Offenlegungspflichten.

Gründung

Die SEC wurde am 6. Juni 1934 durch den Securities Exchange Act gegründet – als Reaktion auf den Börsencrash 1929 und die folgende Great Depression. Erster Vorsitzender war paradoxerweise Joseph P. Kennedy Sr., bekannt als aggressiver Börsenspekulant – Roosevelt wollte einen Poacher zum Gamekeeper machen.

Kernaufgaben

Die SEC hat drei Hauptziele: Schutz der Anleger, Aufrechterhaltung fairer und effizienter Märkte sowie Erleichterung von Kapitalbildung. Sie reguliert rund 27.000 registrierte Unternehmen, Broker-Dealer, Anlageberater und Investmentfonds.

EDGAR-Datenbank

Das EDGAR-System (Electronic Data Gathering, Analysis and Retrieval) ist die öffentliche Datenbank aller SEC-Pflichtmeldungen: 10-K (Jahresbericht), 10-Q (Quartalsbericht), 8-K (wesentliche Ereignisse), 13F (Hedgefonds-Positionen) und Proxy-Statements (DEF 14A).

Enforcement

Die SEC leitet jährlich etwa 700–800 Enforcement-Verfahren ein. Prominente Fälle: Insiderhandels-Verfahren gegen Ivan Boesky (1986, 100 Mio. USD Buße), Bernard Madoff (2008, 17 Mrd. USD Opferschäden) und zahlreiche Krypto-Enforcement-Fälle ab 2022.

Krypto-Regulierung

Unter Gary Gensler (2021–2025) verfolgte die SEC eine aggressive Strategie gegenüber Kryptowährungen und bestand darauf, dass die meisten Tokens Wertpapiere nach dem Howey-Test seien.


Dieser Eintrag dient der reinen Information und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden. Bitte konsultieren Sie bei Anlageentscheidungen einen qualifizierten Finanzberater.

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