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Head-and-Shoulders – Schulter-Kopf-Schulter

Definition

Das Head-and-Shoulders-Muster ist eine klassische Trendumkehrformation mit drei Hochs – dem mittleren Kopf höher als die beiden Schultern – als Warnzeichen eines Trendwechsels.

Head-and-Shoulders – Schulter-Kopf-Schulter

Das Head-and-Shoulders-Muster (SKS, Schulter-Kopf-Schulter) ist die bekannteste Trendumkehrformation der Technischen Analyse.

Aufbau

         KPF
        /   \
   SCH /     \ SCH
  /  \/       \/  \
 /              \
=====NACKENLINIE=====  ← Verkaufssignal beim Durchbruch
  • Linke Schulter: Erster Hochpunkt
  • Kopf: Höheres Hoch (neues Hoch im Aufwärtstrend)
  • Rechte Schulter: Niedrigeres Hoch (Schwächesignal)
  • Nackenlinie: Verbindet die Tiefs zwischen den Hochs

Signalgebung

Verkaufssignal: Wenn Kurs unter die Nackenlinie fällt (idealerweise mit Volumenanstieg).

Kursziel: Abstand Kopf zur Nackenlinie, nach unten projiziert.

Beispiel:

  • Kopf: 110 €, Nackenlinie: 90 €
  • Abstand: 20 €
  • Kursziel nach Ausbruch: 90 − 20 = 70 €

Inverse Head-and-Shoulders (Umgekehrt)

Gleiche Formation nach unten = bullisches Trendumkehrsignal (häufig am Marktboden).

Statistik

Akademische Studien zeigen: Head-and-Shoulders-Ausbrüche haben ca. 63–70 % Trefferquote bei Kursziel-Erreichung.

Falsche Ausbrüche (Fake-outs)

Bei schwachem Volumenanstieg am Nackenlinienbruch: erhöhtes Risiko eines Fehlsignals. Stop über rechte Schulter setzen.

Disclaimer: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information. Keine Anlageberatung gemäß §34 WpHG.

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