Aktives vs. Passives Investieren: Die Debatte
Definition
Studien zeigen konsistent, dass die meisten aktiv verwalteten Fonds ihren Vergleichsindex langfristig nicht schlagen – als Hauptargument für passive ETF-Investments.
Aktives vs. Passives Investieren: Die Debatte
Die Kernfrage des modernen Investierens: Können aktive Fondsmanager langfristig bessere Renditen erzielen als ein billiger Indexfonds?
SPIVA-Studie (S&P Indices vs. Active)
S&P Global veröffentlicht jährlich die SPIVA-Studie:
| Zeitraum | Anteil aktiver Fonds, die den Index nicht schlugen |
|---|---|
| 1 Jahr | 55–65 % |
| 5 Jahre | 75–85 % |
| 10 Jahre | 85–90 % |
| 15 Jahre | >90 % |
Warum so viele aktive Fonds scheitern?
- Kosten: Aktive Fonds kosten 1–2 % p.a. mehr als ETFs
- Zero-Sum-Game: Jeder Outperformer braucht einen Underperformer
- Effizienter Markt: Öffentliche Informationen schnell eingepreist
- Benchmark-Hugging: Viele aktive Fonds weichen kaum vom Index ab
Die besten Argumente für aktives Investieren
- Illiquide Märkte (Small Caps, EM): Weniger effizient → Informationsvorteile möglich
- Absolute Return: Hedgefonds können unkorrelierte Renditen liefern
- Talent: Wenige Manager schlagen langfristig (Buffett, Lynch)
- Krisenmanagement: Aktive können in Crashs Cash halten
Eugene Fama und die Efficient Market Hypothesis
Fama (Nobelpreis 2013): In effizienten Märkten sind alle öffentlichen Informationen bereits im Kurs → systematisches Outperforming unmöglich.
Keine Anlageberatung.
Aktives InvestierenPassives InvestierenSPIVAIndexfondsAktive Fonds