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Christine Lagarde

Definition

Christine Lagarde ist seit November 2019 Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) und zuvor Chefin des IWF – sie steuert die Geldpolitik von 20 Euro-Ländern.

Christine Lagarde

Christine Madeleine Odette Lagarde (* 1. Januar 1956 in Paris) ist seit dem 1. November 2019 Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB). Zuvor war sie von 2011 bis 2019 Geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Funktion als EZB-Präsidentin

Lagarde leitet den EZB-Rat – das oberste Entscheidungsgremium für die Geldpolitik im Euroraum (20 Mitgliedsstaaten, ~345 Mio. Menschen).

Aufgaben:

  • Preisstabilität (Ziel: 2 % Inflation)
  • Leitzinsentscheidungen
  • Kommunikation und Forward Guidance
  • Aufsicht über das Eurosystem

Wichtige geldpolitische Phasen

PhaseEntscheidungHintergrund
2020PEPP (1.850 Mrd. €)Covid-Pandemie
2022Erste Zinserhöhung (Juli 2022)Inflation 10 %
2022–202310 Zinserhöhungen in FolgeZins: 0 → 4,5 %
2024Erste Zinssenkung (Juni 2024)Inflation unter 3 %

Karriere-Highlights

  • Erste Frau an der Spitze von IWF und EZB
  • Früher Rechtsanwältin (Baker McKenzie) und Wirtschaftsministerin Frankreichs (2005)
  • Mitglied des World Economic Forum (Davos)

Marktbeobachtung

Lagardes Aussagen auf EZB-Pressekonferenzen werden von Händlern weltweit auf „hawkish" (zinsbullisch) oder „dovish" (zinssenkungs-freundlich) Signale analysiert.

Keine Anlageberatung – nur allgemeine Information.

Christine LagardeEZBEuropäische ZentralbankGeldpolitikIWF