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Aufschwung (Konjunkturaufschwung)

Definition

Der Aufschwung (Expansion) ist die Phase des Konjunkturzyklus, in der das BIP-Wachstum steigt, Investitionen zunehmen und die Beschäftigung ansteigt. Er folgt auf den Tiefpunkt (Trough) und endet im Boom.

Was ist ein Aufschwung?

Der wirtschaftliche Aufschwung (englisch: Economic Expansion) ist die Phase des Konjunkturzyklus, in der die Wirtschaft wächst — das reale BIP steigt, die Arbeitslosigkeit sinkt, Investitionen nehmen zu und die Stimmung verbessert sich.

Merkmale des Aufschwungs

  • Steigende BIP-Wachstumsraten
  • Sinkende Arbeitslosigkeit
  • Zunehmende Investitionen der Unternehmen
  • Steigende Aktienkurse (Börse antizipiert oft Aufschwung)
  • Niedrige bis moderate Inflation
  • Wachsende Unternehmensgewinne

Frühzeitige Anzeichen eines Aufschwungs

Frühindikatoren:

  • Steigende Auftragseingänge
  • Verbesserter PMI (Einkaufsmanagerindex) über 50
  • Aufhellender ifo-Geschäftsklimaindex
  • Steigendes Verbrauchervertrauen

Börsenphasen im Aufschwung

Aktienmärkte antizipieren Konjunkturaufschwünge 6-12 Monate im Voraus. Typisch: Erste Aufschwungs-Gewinner sind zyklische Sektoren (Industrie, Konsum, Finanzen), während defensivere Sektoren relative Schwäche zeigen.

Dauer und Intensität

US-Aufschwünge seit WWII: Durchschnittlich 5 Jahre. Der längste: 2009-2020 mit 11 Jahren dank expansiver Geldpolitik.

Dieser Eintrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar.

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