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Aktienanalyse-Checkliste für Privatanleger

Definition

Eine strukturierte Aktienanalyse-Checkliste hilft Privatanlegern, Unternehmen systematisch zu bewerten – von Geschäftsmodell über Kennzahlen bis zur Bewertung.

Aktienanalyse-Checkliste für Privatanleger

Eine strukturierte Vorgehensweise bei der Aktienanalyse verhindert emotionale Entscheidungen und stellt sicher, dass alle relevanten Aspekte berücksichtigt werden.

Schritt 1: Geschäftsmodell verstehen

  • Womit verdient das Unternehmen Geld?
  • Wer sind die wichtigsten Kunden?
  • Wie nachhaltig ist das Geschäftsmodell in 5–10 Jahren?
  • Existiert ein Moat (Wettbewerbsvorteil)?

Schritt 2: Finanzkennzahlen prüfen (letzte 5 Jahre)

KennzahlBenchmark
Umsatzwachstum CAGR> 8 %
EBIT-Marge> 10 %
ROE> 15 %
Free Cashflow/Nettogewinn> 80 %
Nettoverschuldung/EBITDA< 2,5x
Payout Ratio< 60 %

Schritt 3: Bewertung (relativ und absolut)

  • KGV im Vergleich zur Branche und Eigengeschichte
  • PEG-Ratio (wachstumsbereinigte Bewertung)
  • DCF-Schätzung (grobe Berechnung)
  • EV/EBITDA im Branchenvergleich

Schritt 4: Risiken identifizieren

  • Klumpenrisiko (Kundenstopp, Patentablauf)?
  • Regulatorisches Risiko?
  • Wettbewerbsintensität wachsend?
  • Verschuldung bei Zinssteigerung?

Schritt 5: Katalysatoren und Timing

  • Wann gibt es nächste Quartalszahlen?
  • Gibt es konkrete Wachstumstreiber (Produkt-Launch, Expansion)?
  • Technisches Einstandsniveau angemessen?

Investitionsthese zusammenfassen

In 3–5 Sätzen: Warum kaufe ich diese Aktie jetzt, und wann würde ich verkaufen?

Disclaimer: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information. Keine Anlageberatung gemäß §34 WpHG.

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