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WKN – Wertpapierkennnummer

Definition

Die Wertpapierkennnummer (WKN) ist die sechsstellige alphanumerische Identifikationsnummer für in Deutschland gehandelte Wertpapiere. Sie wurde durch die internationale ISIN ergänzt, ist aber im deutschen Markt weiterhin gebräuchlich.

Was ist die WKN?

Die Wertpapierkennnummer (WKN) ist eine sechsstellige alphanumerische Kennung, die deutschen Wertpapieren (Aktien, Anleihen, Fonds, Derivate) zugeordnet ist. Sie wird von der Deutschen Bundesbank vergeben und dient der eindeutigen Identifikation.

Aufbau der WKN

Die WKN besteht aus sechs Zeichen (Buchstaben und Ziffern). Das Muster ist nicht standardisiert nach inhaltlichen Kriterien — jede WKN ist einmalig.

Beispiele:

  • SAP AG: WKN 716460
  • Deutsche Bank: WKN 514000
  • BASF: WKN BASF11
  • DAX-ETF (iShares Core DAX): WKN 593393

WKN vs. ISIN

Seit Einführung der ISIN (International Securities Identification Number) ist die ISIN der internationale Standard. Die WKN ist der deutsche Vorläufer und wird noch in vielen deutschen Handelsplattformen, Finanzportalen und Steuerunterlagen genutzt.

MerkmalWKNISIN
Zeichenanzahl612
GeltungsbereichDeutschlandInternational
FormatAlphanumerisch2 Buchstaben + 10 Stellen

Steuerliche Bedeutung

Die WKN erscheint auf der Jahressteuerbescheinigung der Depotbank und in der Erträgnisaufstellung. Für die Steuererklärung (Anlage KAP) ist sie wichtig für die Zuordnung von Kapitalerträgen.

Dieser Eintrag dient der Information und stellt keine Anlageberatung dar.

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