Sachwerte als Geldanlage
Definition
Sachwerte (Real Assets) wie Immobilien, Gold, Rohstoffe und Infrastruktur bieten Inflationsschutz und Diversifikation im Portfolio.
Sachwerte als Geldanlage – Real Assets
Sachwerte (Real Assets) sind physische oder greifbare Vermögenswerte, deren Wert nicht allein von Finanzmärkten abhängt. Sie gelten als natürlicher Inflationsschutz.
Kategorien von Sachwerten
1. Edelmetalle
- Gold, Silber, Platin
- Gold als "Safe Haven" in Krisenzeiten
- Kein laufender Ertrag, nur Kurspotenzial
2. Immobilien
- Direkt: Eigentumswohnungen, Vermietung
- Indirekt: REITs, offene Immobilienfonds
- Laufende Mietrendite + Wertsteigerung
3. Rohstoffe
- Energie: Öl, Gas (via Futures oder ETCs)
- Agrar: Weizen, Mais, Soja
- Industriemetalle: Kupfer, Aluminium
4. Infrastruktur
- Autobahnen, Flughäfen, Wasserleitungen
- Inflation-linked Einnahmen
- Geringe Korrelation zu Aktien
Inflationsschutz-Eigenschaft
Sachwerte behalten ihren realen Wert, weil ihre Preise mit der Inflation steigen. Besonders Gold und Immobilien gelten als klassische Inflationshedges.
Portfolio-Allokation (Daumenregel)
| Risikotyp | Sachwert-Anteil |
|---|---|
| Konservativ | 20–30 % |
| Ausgewogen | 10–20 % |
| Wachstum | 5–10 % |
Risiken
- Liquiditätsrisiko: Immobilien schwer schnell verkäuflich
- Lagerkosten: Gold, Rohstoffe verursachen Kosten
- Keine laufenden Erträge: Bei physischem Gold
Disclaimer: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information. Keine Anlageberatung gemäß §34 WpHG.
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